Die Logopädin arbeitet mit Kindern, die mit der gesprochenen und geschriebenen Sprache oder mit dem Erlernen von Lesen und Schreiben Mühe haben.
Zum Beispiel sind es Kinder, die
- Wörter falsch aussprechen, “verstümmeln“
- für ihr Alter zu wenig Wörter sprechen/verstehen
- keine ganzen und/oder korrekten Sätze sprechen
- ihre Muttersprache sowie auch Deutsch schlecht verstehen
- stottern
- beim Schreiben Buchstaben vertauschen, ersetzen, hinzufügen oder auslassen
- beim Lesen die Buchstaben verwechseln und/oder sie nicht mehr wissen
- das Gelesene nicht verstehen.
Diese Kinder brauchen mehr Unterstützung und Zeit für ihre Entwicklung als gleichaltrige Kinder. In der logopädischen Therapie wird die Sprache umfassend und gezielt gefördert. Logopädie ist also weder Nachhilfeunterricht noch Deutschunterricht für Fremdsprachige.
In einem ersten Kontakt findet eine Abklärung statt. Die Logopädin versucht herauszufinden, welches die Schwierigkeiten sind. Dann wird gemeinsam besprochen, ob Logopädie notwendig ist oder noch gewartet werden kann. Falls eine Therapie angezeigt ist, kommt das Kind auf die Warteliste, das bedeutet, es muss evtl. einige Zeit auf einen Therapieplatz warten.
Die Therapie findet normalerweise einmal in der Woche während der Unterrichtszeit oder in Randstunden statt und ist für die Eltern kostenlos.
Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind habe Probleme mit der Sprache, wenden Sie sich direkt an eine Logopädin, an Ihren Kinderarzt, Ihre Kinderärztin oder an die Lehrperson Ihres Kindes.
Bei Unsicherheiten erhalten Sie unverbindlich telefonische Auskünfte unter 041 723 80 96
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