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Neue Schulleiterin im Team Hofmatt 3 / Fischmatt

Marietheres Purtschert aus Rickenbach SZ wird ab 1. August 2018 die Schulleitung des Teams Hofmatt 3 / Fischmatt der Schule Oberägeri übernehmen.

Für ihre Tätigkeit an der Schule Oberägeri bringt Marietheres Purtschert (59) fundierte berufliche Erfahrungen an der Volksschule mit. Sie ist ausgebildete Primar-lehrerin und sammelte neben der Unterrichtstätigkeit vielfältige Führungserfahrungen in ausserschulischen Organisationen. Die stetige Weiterentwicklung der Schule und ihrer eigenen Arbeit sind ihr seit dem Einstieg ins Unterrichten ein grosses Anliegen.

Während vier Jahren engagierte sie sich als Steuergruppenmitglied für die Schul-entwicklung und Qualitätssicherung der Schulgemeinde Schwyz. Seit 2013 führt sie als Schulleiterin den Schulkreis Rickenbach SZ. Zudem ist sie Mitglied des Beratungsteams "schulentwicklung.ch", welches Schulen in Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung berät.

Nach dem Erlangen des Primarlehrerdiploms bildete sie sich stetig weiter. Unter anderem bildete sie sich zur Legasthenietherapeutin aus. Später vertiefte sie sich in Schulleitungsthemen und erlangte 2014 das CAS Schulmanagement an der PH Luzern. Als Projektleiterin verschiedener Projekte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung erlangte sie nationale Anerkennung.

Marietheres Purtschert ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Sie wohnt in Rickenbach SZ. "Aufgabe der Schule ist es, konsequent stärkenorientierte und begabungsfördernde Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Lernen mit Freude und Begeisterung stattfinden kann. Vertrauen, Respekt und Verantwortung bilden die Grundlage einer Schulkultur in der Lernen zielführend ist und sich junge Menschen zu Persönlichkeiten entwickeln können. Ich freue mich sehr, meine vielfältigen Erfahrungen an der Schule Oberägeri einbringen zu können."

Rektorat Oberägeri



Interview mit Marietheres Purtschert

Marietheres Purtschert aus Rickenbach im Kanton Schwyz wird ab 1. August 2018 neue Schulleiterin des Teams Hofmatt 3 / Fischmatt der Schule Oberägeri und übernimmt damit die Nachfolge von Jeroen Ferwerda.

Was motiviert Sie jeden Tag aufs Neue, das Beste im Job zu geben?
Motivierend ist für mich, in einem Team von Fachpersonen auf ein Ziel hinarbeiten zu können. Dabei sind gute Beziehungen für mich eine wesentliche Grundlage. Weiter ist es mir wichtig, selber Verantwortung zu übernehmen und dabei viel Entscheidungsfreiheit zu haben. Es berei-tet mir Freude mitgestalten zu können nach dem Motto: „Es kommt nicht darauf an woher der Wind weht, sondern wie du die Segel setzt.“ Der Beruf als Schulleiterin ist sehr interessant, abwechslungsreich und mit viel Verantwortung verbunden. Dies beflügelt mich jeden Tag aufs Neue.

Sie dürften sich den für Sie perfekten Schüler backen. Welche Zutaten mischen Sie diesem bei?
Um meinen perfekten Schüler zu backen benötigt es Geduld und viel Fingerspitzengefühl. Hier eine Kurzanleitung in 10 Schritten:

  1. Man nehme Interesse, Motivation, Offenheit und Bereitschaft, Angebote zu nutzen.
  2. Danach stellt man eine grosse Portion Einsicht, dass Lernen eine Arbeit ist, welche Einsatz und Anstrengung erfordert bereit.
  3. Diese Grundhaltungen mischt man in einer Schüssel gründlich mit Wissen, dass regelmässiges Üben, Vertiefen und Wiederholen entscheidend ist für schulischen Erfolg.
  4. Portionenweise Selbstreflexion und Arbeit an den eigenen Einstellungen und Haltungen bei-fügen und nun so lange rühren bis alles glatt ist.
  5. Mit viel Kenntnis der eigenen Freiheiten und Grenzen gut durchmischen und danach etwas ruhen lassen.
  6. Zur Fertigstellung als weitere Beilage das Suchen von Rückmeldungen beifügen.
  7. Bemühungen für positive Beziehungen dazugeben und alles im warmen Wasserbad schmelzen lassen.
  8. Schüssel aus dem Wasser nehmen und Einsicht, dass Fehler zum Lernprozess gehören dazuge-ben.
  9. Zum Abschluss gute Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen untermischen und im auf 180° vorgeheizten Ofen ca. eine Stunde backen.
  10. Austausch mit den Mitschülerinnen und Mitschülern als Verzierung auftragen und danach den perfekten Schüler geniessen.
Der Schulalltag kann stressig und aufreibend sein. Wie schaffen Sie einen Ausgleich dazu?
Ich habe mich immer gerne in der Natur aufgehalten. Seit vielen Jahren benötige ich Bewegung und vielseitige, abwechslungsreiche Sportarten als Ausgleich. Besonders die Ausdauersportarten (Rennrad, Mountainbike, Laufen, Schwimmen, Triathlon, Langlaufen, Skitouren) unterstützen mich darin, mit grosser Beharrlichkeit auf ein Ziel hinzuarbeiten, an Grenzen zu kommen, die eigenen Grenzen kennenzulernen und nicht aufzugeben. Diese Fähigkeiten stärken mich und helfen mir auch in schwierigen Situationen das Gleichgewicht zu halten.

Sie haben erwachsene Kinder. Wie helfen Ihnen die Erfahrungen als Mutter im Umgang mit Eltern?
Die persönlichen Erfahrungen als Mutter von drei erwachsenen Kindern sind für mich wertvolle Grundlagen für den Umgang mit Eltern. Wer selber Kinder in ihren persönlichen Entwicklungs-schritten begleitet hat, bekommt eine andere Sichtweise und viel Verständnis für die Anliegen von Eltern. Ich kann viel aus meinen eigenen Erfahrungen als Mutter in Gespräche eingeben und so Eltern Mut machen.

Mit dem Wechsel nach Oberägeri beginnt eine spannende, neue Zeit. Was dürfen Eltern und Schüler von Ihnen erwarten? Was wünschen Sie sich von den zukünftigen KollegInnen?
Wesentlich ist für mich eine den örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten angepasste Wei-terentwicklung einer kooperativen, unterrichtszentrierten Schule. Ich bin es gewohnt, den Blick auf Stärken auszurichten und verstehe Führungsarbeit insbesondere darin, Entwicklungspotenzia-le zu erkennen und vorhandene Stärken sichtbar zu machen und gezielt zu fördern. So richte ich den Blick auf die Stärken und sehe Schwächen und Fehler als Lernchancen. Ich bin überzeugt, dass in jeder Organisation sehr viele Stärken vorhanden sind.
Die Schule ist aus meiner Sicht ein Ort der Potenzialentfaltung. Um das Lern- und Leistungspo-tenzial jeder einzelnen Schülerin und jedes Schülers möglichst gut auszuschöpfen, sollen als wichtige Grundlage Kompetenzen zum eigenverantwortlichen Lernen und Arbeiten gefördert werden. Die Lehr- und Lernangebote sollen auf die Anforderungen ausgerichtet sein, welche für den späteren Schul-, Berufs- und Lebenserfolg wichtig sind.
Wichtigste. Ressource jeder Schule sind kompetente, motivierte und gesunde Lehrpersonen, welche selber eine hohe Lernbereitschaft zeigen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem Team von Expertinnen und Experten im Bildungsbereich und wünsche mir Kolleginnen und Kollegen, welche an einem Ort des Lernens selber kontinuierlich an ihrer persönlichen und professionellen Weiterentwicklung arbeiten.

Zehn kurze Fragen mit noch kürzeren Antworten:
Meine Lieblingsfarbe ist blau; wenn ich ein Tier wäre, dann ein Adler; Wenn ich lese, dann lese ich gern Fachliteratur zu Unterrichts- und Schulentwicklung; wenn ich koche, dann am liebsten für Gäste; diesen Wochentag mag ich: Sonntag; an anderen schätze ich Toleranz; ich mag nicht, wenn über andere schlecht gesprochen wird; das würde ich gern ausprobieren: Polarlichter beobachten ; was würde ich nie tun: Bungee Jumping ; in dieses Land würde ich gern reisen: Finnland zum Langlaufen.

Das Interview führte Gabi Treibl

mp

Datum der Neuigkeit 13. März 2018

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