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Auf in den Süden

24. Februar 2005
Einen Ausflug der aussergewöhnlichen Art erlebten die Italienisch-Schülerinnen und ein Schüler von Sekundarlehrerin Sigrid Deplazes. Dank eines Spezialangebots der SBB konnte die Gruppe für nur 24 Franken nach Mailand und zurück reisen, und dies erst noch mit dem Pendolino-Cisalpino.

Was die Schülerinnen und Schüler erlebt und gesehen haben, schildert stellvertretend Linda Rapp von der dritten Oberstufe:

Wir, das heisst die Italienischklasse und die Zeichnungsklasse von Frau Deplazes, durften am Mittwoch, dem 23. Februar, nach Mailand. Am morgen um 6.40 Uhr ging es los. Wir fuhren mit dem Bus nach Zug, wobei es noch sehr ruhig war, denn alle waren noch verschlafen. Am Bahnhof angelangt, stiegen wir in den Cisalpino. Im Verlaufe der Fahrt tauten wir langsam auf und es wurde immer lustiger. In Mailand angekommen mussten wir zuerst ins Stadtzentrum gelangen, doch da fing das Problem schon an, denn wir waren an einem anderen Bahnhof angekommen, als wir geplant hatten. So mussten wir uns umorientieren und einige Leute nach dem Weg fragen, was zum Glück Herr Bilang übernahm.

Unzählige Tritte
Und endlich hatten wir es geschafft. Wir waren im Zentrum! Es wäre eigentlich geplant gewesen, dass wir uns die Dachterrasse des Domes zu Gemüte führen würden. Doch wieder wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Denn die Milanesi hatten Mittagszeit und so schauten wir uns halt zuerst das Innere des Domes an. Dort erledigten wir noch unser Aufgabenblatt und die Zeichnungsklasse musste noch eines der prachtvollen Fenster abzeichnen. Nach 45 Minuten hatten wir dann langsam auch Hunger und so begaben wir uns in den Autogrill, das ist ein "Restaurant" direkt neben dem Dom. Nachdem wir gewässert und gesättigt waren, konnten wir dann endlich auf das Dach des Domes steigen. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht. Die 250 Stufen hochzusteigen hat sich gelohnt. Die Leute, welche den Dom erbaut haben, tun mir heute noch Leid: so viele Steine hochtransportieren und das ohne Kran. Als wir wieder unten angekommen waren, hatten wir die restliche Zeit zur freien Verfügung.

Freier Ausgang
Alle verstreuten sich in verschiedene Himmelsrichtungen. Auf der Piazza del Duomo musste ich noch eine Postkarte schreiben und die anderen etwas zeichnen. Dort hatte es schrecklich viele Tauben. Diese sind auch sehr frech und sie fressen aus der Hand. Strassenverkäufer wollten uns unbedingt so komische Kettchen verkaufen. Aber wir waren nicht daran interessiert.

Wieder im CIS
Alles Schöne hat eine Ende und wir mussten auf den Zug stressen. Die Heimfahrt wurde extrem lustig, alle waren ein wenig müde und mussten immer lachen, so dass allen der Bauch weh tat. Um 21.30 Uhr waren wir wieder zu Hause angekommen. Es war ein sehr schöner Ausflug und es motiviert Italienisch zu lernen!